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Mary Elizabeth Mastrantonio

Robert Loggia

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Der Italo-Amerikaner entschied sich zum Leidwesen seines Vaters, der sich für seinen Sohn lieber eine Laufbahn als Journalist gewünscht hätte, Anfang der 1950er-Jahre für die Schauspielerei und den Besuch des legendären, von Lee Strasberg geleiteten Actors Studio in seiner Heimatstadt New York City. Danach war Loggia zunächst am Broadway tätig.

1956 hatte er seine erste Filmrolle in Robert Wises Boxerdrama Die Hölle ist in mir mit Paul Newman. Unmittelbar darauf bekam er seine ersten Rollen in Fernsehen und Kino als Cop, denen im Verlauf der Jahre zahlreiche weitere folgen sollten. So spielte er seine erste Hauptrolle 1958 in Cop Hater als Detective Steve Carelli, einer aus der berühmten Romanserie Ed McBains um die Polizisten des 87. New Yorker Polizeireviers bekannten Figur. Anfang der 1960er-Jahre war er in einer Disney-Fernsehserie der untötbare Gesetzesmann Elfego Baca. Ab 1966 spielte er in der Serie T.H.E. Cat die Hauptrolle eines ehemaligen Zirkusartisten und Einbrechers, der auf die Seite des Guten wechselt und das Verbrechen mit seinen erlernten Mitteln bekämpft. Für den hartgesotten und bedrohlich wirkenden Schauspieler war der Wechsel von Film zu Film auf die jeweils andere Seite des Gesetzes in zahllosen Western und Kriminalfilmen naheliegend. Dabei konnte Loggia nach Ansicht mancher Kritiker auch „hölzern und nicht überzeugend“ (Leonard Maltin) wirken.

Anfang der 1980er-Jahre begann Loggia jedoch mit zunehmendem Erfolg bei Kritik und Publikum, sich als sensibler, vielseitiger Charakterdarsteller zu etablieren, so in Taylor Hackfords Drama Ein Offizier und Gentleman (1982) als Richard Geres Vater. In Brian De Palmas Scarface (1983) gab er einen besonders gewissenlosen Verbrecher ab, während er für Blake Edwards in S.O.B. – Hollywoods letzter Heuler (1981) und mehreren Pink Panther-Filmen sein komödiantisches Talent unter Beweis stellen konnte.

Der Durchbruch in die obersten Ränge seiner Zunft gelang Loggia schließlich als Mafioso in John Hustons Die Ehre der Prizzis und mit seiner für den Oscar nominierten Nebenrolle als Detektiv in dem Psychothriller Das Messer (beide 1985). In Blake Edwards' That's Life – So ist das Leben (1986) trat er neben Jack Lemmon und Julie Andrews als dem Alkohol verfallener Priester auf, und in dem Komödien-Hit Big (1988) tanzte er als Spielwarenhersteller mit dem auf märchenhafte Weise zum Erwachsenen gewordenen Jungen Josh Tom Hanks ausgelassen auf einem riesigen Piano herum.

Zwischen 1976 und 1981 übernahm Robert Loggia die Regie in einigen Folgen der Fernsehserien Quincy, Hart aber herzlich und Magnum. 1988 führte Loggias Rolle als FBI-Agent Nick Mancuso in der Miniserie Günstlinge der Hölle zum Spin-off Mancuso, FBI, das jedoch nach der ersten Staffel 1989 eingestellt wurde. 1992 war er in Bloody Marie – Eine Frau mit Biss wieder ein Mafioso, der von der Vampirin Anne Parillaud – in ihrem nicht gelungenen Versuch, nach dem Erfolg von Nikita in Hollywood Fuß zu fassen – gerichtet wird. 1996 spielte Loggia einen General in dem Blockbuster Independence Day. 1997 war er in David Lynchs rätselhaftem Film Lost Highway zu sehen. 1999 trat er in einem Werbespot für Orangensaft auf, der aufgrund seiner surrealen Machart Kultstatus erlangte. 2004 hatte er mehrere Auftritte in der Serie Die Sopranos. Er ist weiterhin einer der meistbeschäftigten Charakterdarsteller des amerikanischen Fernsehens und Films.

Robert Loggia ist seit 1982 in zweiter Ehe mit Audrey O’Brien verheiratet und hat vier Kinder.

Quelle: Wikipedia

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